Bekanntmachung  der  Gemeinde  Spardorf

Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB)

 

Bebauungsplan Nr. 1 der Gemeinde Spardorf, 4. Änderung mit integriertem Grünordnungsplan
Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses

Der Gemeinderat der Gemeinde Spardorf hat mit Beschluss vom 16.03.2021 die 4. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 für den Bereich „Am Tennenbach“, Fl.Nrn. 152/31, 152/32, 152/21 in der Fassung vom 05.03.2021 als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan Nr. 1, 4. Änderung in Kraft. Die Aufstellung des Bebauungsplans erfolgte im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB. Von der Durchführung einer Umweltprüfung gemäß § 2 Abs. 4 BauGB wurde abgesehen.

Der räumliche Geltungsbereich der Bebauungsplanänderung umfasst die Grundstücke Fl.Nrn. 152/31, 152/32 und 152/21 der Gemarkung Spardorf und ergibt sich aus dem Lageplan, der Bestandteil dieser Bekanntmachung ist. 

Plan S1

Lageplan des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplans (ohne Maßstab)
(Kartengrundlage Geobasisdaten © Bayerische Vermessungsverwaltung 2019)

Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth (1. Obergeschoss, SG 11 Zimmer Nr. 05, Erlanger Straße 40, 91080 Uttenreuth,) während der allgemeinen Öffnungszeiten oder nach telefonischer Vereinbarung Tel. 0 91 31 / 50 69111 einsehen und über dessen Inhalt Auskunft verlangen. Der Zugang ist ständig barrierefrei. Die aktuellen, coronabedingten Vorgaben zum Zutritt sind zu beachten.

Allgemeine Dienstzeiten:

Montag bis Freitag: 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr 

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Form-vorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und
  4. nach § 214 Abs. 2a BauGB im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Spardorf, den 1. Dezember 2021

Gez.

Andreas Wasielewski
1. Bürgermeister

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